
Rettungseinsatz am Rhein: Über 40 Kräfte für eine Person
Wenn eine Person im Rhein gemeldet wird, rücken allein von der Feuerwehr über 40 Einsatzkräfte aus. Bei einer Übung am Robert-Lehr-Ufer wurde nun erneut gewarnt.
Veröffentlicht: Freitag, 19.06.2026 04:54
Das heiße Wetter in Düsseldorf zieht viele Menschen ans Wasser. Trotz strenger Verbote wird dabei immer wieder im Rhein geschwommen - eine lebensgefährliche Entscheidung. Um in Notfällen bestens vorbereitet zu sein, hat die Feuerwehr Düsseldorf gestern am Robert-Lehr-Ufer einen umfangreichen Rettungseinsatz trainiert.
Enormer Aufwand bei jeder Rettungsmeldung
Mehr als 40 Einsatzkräfte rücken aus, wenn eine Person im Rhein gemeldet wird - allein von der Feuerwehr. Hinzu kommen weitere Einsatzkräfte von der Polizei. Das hat uns Alexander Vieten von der Feuerwehr Düsseldorf gesagt:
Wir sind so mit rund 40 Einsatzkräften dann hier vor Ort, allein von der Feuerwehr. Die Polizei schickt natürlich auch noch Kräfte, die bei der Suche unterstützen. Wir haben einmal so genannte landseitige Kräfte als auch wasserseitige Kräfte. Das heißt, wir fahren mit unseren Löschfahrzeugen verschiedene Punkte an, halten nach der Person Ausschau, die uns gemeldet worden ist, sind zeitgleich auch auf dem Wasser unterwegs, versuchen halt die Person schnellstmöglich ausfindig zu machen, um sie dann an Land bringen zu können.
Lebensgefahr auch für die Rettungskräfte
Am Robert-Lehr-Ufer hat die Taucherstaffel der Düsseldorfer Feuerwehr mit zwei Rettungsbooten für den Ernstfall geübt. Auch für die extra ausgebildeten Strömungsretter ist der Einsatz am Rhein immer einer Herausforderung, betont die Feuerwehr. Sie warnt daher erneut eindringlich davor, im Rhein schwimmen zu gehen - denn nicht nur das eigene Leben, sondern auch das der Rettungskräfte stehe auf dem Spiel.
